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Aktuelle Projekte

Kooperationsklasse

 Auerbacher Schulen kooperieren

Vor rund fünf Jahren saßen die Schulleiter der beiden Auerbacher Oberschulen sowie die Schulleiterin der Parkschule Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen an einem Tisch, um Ideen einer möglichen Zusammenarbeit im Hauptschulbildungsgang zu sammeln. Frau Götz von der Geschwister-Scholl-Oberschule, Herr Lemoine von der Seminaroberschule sowie Frau Millermann von der Parkschule bauten ihre Ideen und Vorstellung immer weiter aus und entwickelten im eine Kooperationsvereinbarung. Ziel dessen sollte werden, dass Hauptschüler der Oberschulen und Hauptschüler der Förderschule eine gemeinsame Klasse bilden und gemeinsam lernen. Im Schuljahr 2020/2021 startete dann die erste Kooperationsklasse an der Parkschule, die sich aus sieben Schülern der Oberschulen sowie acht Schülern der Förderschule zusammensetzt. Durch die schwierigen Umstände der Corona-Zeit, die Phasen der häuslichen Lernzeit, Unterricht in Gruppen und Einschränkungen in gruppenfördernden Maßnahmen konnte der Beginn dieser Kooperation nicht so gestaltet werden, wie es angedacht war. Trotzdem hat sich eine normale heterogene Klasse gebildet, deren Zusammensetzung durch die unterschiedlichen Charaktere der Schüler und nicht durch ihre vorangestellte schulische Laufbahn bestimmt wird und das Klassenklima ausmacht.
Am Mittwoch, den 9. Juni, trafen sich schließlich Vertreter des Landratsamtes, Vertreter des Landesamtes für Schule und Bildung der Oberschulen und der Förderschulen, die Inklusionsbeauftragte des LaSuB (alle Standort Zwickau) sowie Lehrer und Schulleiter aller drei Schulen in der neu errichteten Parkschule zu einer Gesprächsrunde. Es wurde ausgewertet, wie die erste „Koop“-Klasse anlief, welche Vorteile sie bringt, welche kleineren Schwierigkeiten es noch zu meistern gibt und vor allem wie sich die Schüler entwickelt haben. Von allen Seiten kamen viele positive Rückmeldungen, Zustimmungen, Danksagungen sowie Anregungen und Ziele für weitere bevorstehende Aufgaben.
Zum Schluss wurde ein Ausblick auf die neue Koop1 im kommenden Schuljahr gegeben, für die das erste Kennenlerntreffen am 14. Juni stattfand. Die zukünftige Klassenlehrerin sowie alle drei Schulsozialarbeiterinnen der kooperierenden Einrichtungen hatten einen Schnupper-Nachmittag organisiert. Bei diesem durften sich die zukünftigen Hauptschüler die Parkschule sowie ihre Mitschüler kennenlernen sowie ein Interview mit Schülern der jetzigen Koop1 führen. Außerdem stimmten die Schulleiterin, die Klassenleiterin sowie die Schulsozialarbeiterinnen in das Interview mit ein. Nach einiger Zeit schafften es alle Schüler sich mehr und mehr zu entspannen und das Eis wurde gebrochen. Optimistisch starten nun alle im September in das neue gemeinsame Schuljahr.                                              

Bild vergrößern: kooperierende Schulen (2)
Frau Götz, Herr Lemoine, Frau Millermann (von links nach rechts)




Schulobst

Unser Förderzentrum nimmt am "EU-Schulprgramm" mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union teil.

Link zur offiziellen Internetseite des EU-Schulprogramms Sachsen

Schulobst

fit for future


Unterstützt durch die DAK nahm unsere Schule an dem Projekt „fit4future“ teil. Dies ist eine Präventionsinitiative für gesunde Schulen.
Das Programm versucht in vier aufeinander abgestimmten Modulen die Lernsituation an Schule zu verändern.
Dazu gehören:

Modul 1 - Bewegung
Modul 2 - Ernährung
Modul 3 - Brainfitness
Modul 4 - Verhältnisprävention/ System Schule

So wurde der Schule eine Spieltonne zur Verfügung gestellt, in der 20 verschiedene wertvolle Spiel- und Sportgeräte auf die Benutzung warteten. Die Nutzung wurde durch eine gut aufgearbeitete Karteikarten - Box unterstützt. Dort ist detailliert beschrieben, für welche Primärbedürfnisse und Koordinationsbereiche die einzelnen Geräte nutzbar sind. Weiterhin gab es eine Brainfitness - Box mit 12 verschiedenen Spielmöglichkeiten zur Nutzung im Unterricht bzw. Pausenbereich. Diese beinhaltet viele auch knifflige Trainingsmöglichkeiten, um Körper und geistige Beweglichkeit zu trainieren.
Die LehrerInnen der teilnehmenden Schulen wurden besonders durch viele Workshops unterstützt, in denen auch ein Austausch mit anderen teilnehmenden Schulen möglich war. Außerdem war die Gesundheitsförderung der Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte ein Teil des Programms.
Die bereitgestellten Materialien wurden an unserer Schule für Sport- und Aktionstage genutzt. Alle Kinder der Klassen 1 – 4 waren mit viel Eifer und Freude dabei, die verschiedenen Geräte auszuprobieren und zu erfahren, welche körperlichen Anstrengungen mit der Nutzung einhergingen. Die Schüler konnten unmittelbar erleben, welche Übungen sie gut ausführen konnten und an welchen Punkten Schwierigkeiten auftraten. Auch im Sportunterricht finden die Sportgeräte ihre rege Verwendung.
Ein weiterer, von den Kindern mit Spannung erwarteter Programmpunkt, musste auf Grund der derzeitigen Situation leider ausfallen. Es konnte kein großer Aktionstag mit allen Schülerinnnen, Eltern und Lehrern an der Schule stattfinden. Dies konnten wir durch mehrere kleinere Aktionstage abfedern.
Wir freuen uns, dass die bereitgestellten Materialien von den Kindern so gut angenommen wurden und weiterhin im Bereich der Pausengestaltung, bei Aktionstagen oder im Sportunterricht genutzt werden.